«Weltoffen»

«Basel ist eine weltoffene, wohlhabende und umweltbewusste Stadt. Ich setze mich dafür ein, dass sie so bleibt.»

Grossrätin Martina Bernasconi

Von der engagierten Frauenlisten Frau zur grünliberalen Grossrätin und FDP-Fraktionsmitglied

Im Jahre 1996 kehrte ich nach längerem Auslandsaufenthalt in Berlin und New York in meine Geburts- und Studienstadt Basel zurück.

Durch Zufall gelangte die Zeitung der Frauenliste Basel in meinen Briefkasten und ich vernahm, dass diese Frauen für die bevorstehenden Grossratswahlen suchten. Ich liess mich auf die Liste setzten und wurde 1998 Grossrätin.

1999 wurde ich als einzige Vertreterin der Frauenliste Basel in den Verfassungsrat gewählt. Die Arbeit im Verfassungsrat war für mich unglaublich spannend und im Gegensatz zum Grossen Rat konzentrierter: Die Mitglieder hörten im Plenum den Voten der Kolleginnen und Kollegen zu. Oft konnte ein Konsens gefunden werden. Es fanden Debatten im eigentlichen Sinne statt.

Nach der Auflösung der Frauenliste blieb ich als Parteilose und Fraktionschefin des sogenannten Bündnisses (Frauenliste, Grüne, BastA) im Verfassungsrat. Mit der Annahme der neuen Kantonsverfassung 2005 zog ich mich aus der Politik zurück.

Im Februar 2008 wurden in Basel die Grünliberalen aktiv. Sofort nach deren Gründung trat ich ihnen bei. Die Grünliberalen sind meine politische Heimat und Überzeugung. Sie stehen ein für eine umweltgerechte Welt, für eine nachhaltige, blühende Wirtschaft und Wohlstand.

2009 - 2013: Meine erste Legislatur als grünliberale Grossrätin genoss ich vollumfänglich. Mein hauptsächliches Engagement lag in der Kultur- und Bildungspolitik. Ebenso wichtig war mir die Zusammenarbeit in der Region.

2013: Meine zweite Legislatur ging ich routiniert, aber nicht mit weniger Engagement an. Meine Arbeit innerhalb des Leitungsgremiums des Grossen Rates (Ratsbüro) war intensiv. Meine kultur- und bildungspolitischen Schwerpunkte konnte ich fortsetzen.

Bei den Gesamterneuerungswahlen im Oktober 2016 konnten die Grünliberalen ihren Fraktionsstatus nicht halten. Meine Arbeit als Mitglied der Bildungs- und Kulturkommission, als Präsidentin der interparlamentarischen Kommission Fachhochschule Nordwestschweiz hätte ich aufgeben müssen. Ich wollte meine politisch-inhaltliche Arbeit weiterführen und politisiere seit Februar 2017 in der FDP-Fraktion.

© Martina Bernasconi | Last Update: 18.11.2017